Die Gründung der Freien Wähler Baden-Baden erfolgte1953 als Freie Wählervereinigung (FWV), die 1956 in Freie Wählergemeinschaft (FWG) umbenannt wurde. Seit 2002 heißt sie Freie Wähler (FW).

Die Gründung im Jahre 1953 und der Antritt zur Gemeinderatswahl erfolgt gegen den Willen der Parteien und des damaligen OB Ernst Schlapper. Trotzdem gelang es bei der Wahl am 4.11.1953 drei Mandate zu erringen. Dies waren Kurt Bürkle, Ludwig Graf und Meinrad Lauinger. Sie konnten ihre Arbeit im Gemeinderat erst nach ausdrücklicher Anweisung des Innenministeriums aufnehmen. Bei der zweiten Wahl 1959 konnten bereits fünf Sitze errungen werden. Durch die Eingemeindung von Steinbach, Neuweier und Varnhalt 1972 wurde man die zweitstärkste Fraktion mit 13 Mitgliedern im Gemeinderat. 1978 erfolgte der Eintrag ins Vereinsregister.

1994 gibt Meinrad Lauinger nach 41 Jahren sein Amt als Kreisvorsitzender ab. Nachfolger wird Eberhard Wolpert. 1998 übernimmt Werner Holdermann das Amt, 2002 Heinz Gehri, 2008 Ralf Schwellinger, von 2010 bis 2014 ist Karl-Heinz Raster Kreisvorsitzender, danach übernimmt bis 2018 Ulrike Kraus das Amt, aktuell ist wieder Ralf Schwellinger Kreisvorsitzender in Baden-Baden.

Bei der Wahl 1999 wurde die FWG mit 15,6 % und sieben Stadträten wieder die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat. Neben den Reblandgemeinden konnten 1999 erstmals wieder in Haueneberstein und Sandweier je ein Ortschaftsrat gestellt werden. Augenblicklich sind die Freien Wähler mit sechs Mitgliedern im Gemeinderat und mit jeweils drei Mitgliedern in den Ortschaftsräten Rebland, Sandweier und Haueneberstein vertreten.

Seit mehr als 60 Jahren praktizieren die Freien Wähler eine parteipolitisch ungebundene Kommunalpolitik. Die Arbeit trägt dazu bei immer wieder auftretende parteipolitische Polarisierungen abzubauen und Entscheidungen so zu beeinflussen, dass sie in erster Linie den Interessen der Bürgerinnen und Bürger dienen. Laut Zitat des ehemaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth: „… stellen die Freien Wähler ein Stück spezifisch baden-württembergische kommunalpolitische Kultur dar.“ Oberstes Ziel in der Kommunalpolitik ist nach ihrer Auffassung das Wohl der Bürger, das in allen Bereichen als Mittel- und Ausgangspunkt zu berücksichtigen ist.

Da die Freien Wähler keine Partei sind, sondern ein Verein, werden sie nicht wie bei Parteien üblich, vom Staat unterstützt, sondern finanzieren sich ausschließlich über Beiträge und Spenden.

Unsere Bankverbindung: IBAN DE 30 6625 0030 0000 0704 33 bei der Stadtsparkasse Baden-Baden (BIG: SOLADES1BAD). Spenden an Wählervereinigungen sind übrigens steuerlich begünstigt; Details teilen wir Ihnen auf Anfrage gerne mit.

Wir sind unter der Nummer VR 309 im Vereinsregister Baden-Baden eingetragen.


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