Baden-Baden – Während die Badesaison inzwischen zu Ende gegangen ist, wird eifrig gearbeitet am Neubau des Strandbads in Sandweier ganz in der Nähe des alten Standorts, der nun nicht mehr zum Badevergnügen genutzt werden kann. Das neue Bad, so wurde von der Stadt bisher besonders herausgestellt, biete für die „Wasserratten“ mehr Liegewiese, mehr Wasserfläche und einen größeren Strandbereich. Im Mai 2020 soll es in Betrieb genommen werden. In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Sandweier wurde allerdings Kritik am künftigen Strandbad laut. Ratsmitglied Matthias Hauns (Freie Wähler) monierte: „Der neue Badestrand wird schöngeredet.“ So würden „de facto“ künftig weniger Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Stadtverwaltung sieht das anders, wobei sie jedoch nur von den regulären Parkplätzen ausgeht. Nach Auskunft von Stadt-Pressesprecher Roland Seiter stünden am neuen Strandbad 226 Pkw-Parkplätze und weitere 236 Fahrradabstellplätze zur Verfügung. Am alten Badgelände habe es hingegen nur 100 offizielle Parkplätze gegeben. Allerdings ist durchaus bekannt, dass dort bisher an manchen sonnigen Sommerwochenenden doch zuweilen deutlich mehr automobiles Blech nicht ganz so offiziell abgestellt wurde. Weiter kritisierte Hauns, dass Installationen zum Sonnenschutz – wie zum Beispiel Sonnensegel – mit Ausnahme des Kinderspielplatzes auf dem künftigen Strandbadgelände aus Naturschutzgründen verboten sein werden. Diese Tatsache bestätigte jetzt Roland Seiter. Er wies aber auch darauf hin, dass man auf dem Areal 48 Bäume pflanzen werde. Und diese sollen dann bereits einen Stammdurchmesser von 24 Zentimetern haben, um somit möglichst rasch für eine gewisse Schattenwirkung sorgen zu können.

Quelle: Badisches Tagblatt


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