Eine neue Trasse für die Stadtbahn sei nicht wirtschaftlich, schreiben die Freien Wähler (FW) in einer Pressemitteilung. Stattdessen setze man auf die Optimierung der Buslinien. Die Idee der Stadtbahn sei vom Tisch, betont Stadtrat Rainer Lauerhaß mit Blick auf die Leistungsfähigkeit einer Stadtbahn. Eine Optimierung der Buslinien sei vielversprechender. Eine Auslastungssteigerung sei laut Gutachten möglich: „Zu den neun Millionen Fahrgästen, die gegenwärtig schon die Busse der BBL nutzen, könnten bis zu neun Prozent hinzukommen – das wären rund 810000 jährlich“, rechnen die FW vor. Eigene Bus-Spuren würden den Verkehr schneller machen, heißt es weiter. Zudem schlagen sie eine Haltestelle im Michaelstunnel mit Anbindung an die Tiefgarage unter dem Kurhaus vor und eine Wendeschleife in der Luisenstraße, „damit das Überfahren des Leo endlich endet und dieser Platz künftig busfrei werden kann“. Die angedachten Kreisverkehre beim Ebert- und beim Verfassungsplatz brächten keine messbare Verbesserung. Auf die Agenda gehöre auch der ruhende Verkehr, der nur mit einem Mix aus verschiedenen Ansätzen in den Griff zu bekommen sei. „Die Stadt wird weder autofrei werden, noch sind teurere Parkplätze abschreckend genug.“ Das Unterbinden des Individualverkehrs in der City bliebe nicht ohne Folgen für den Einzelhandel, meinen die Freien Wähler. (Quelle: Badisches Tagblatt)


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